600km Brevet Böhmische Dörfer und Burgen

600km Brevet Böhmische Dörfer und Burgen

04.06.2022 08:00 Uhr Radrennbahn Heidenau

  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button

Fotos: Arno Burgi, Björn Lenhard

Länge 626,2km

Höhenmeter: 7806m

Zeitlimit: 40 Stunden


Kontrollpunkte:

 

Km 43,8: Horský Hotel Pomezí

Km 103,2: Hrad Házmburk

Km 143,5: Královský Pivovar Krušovice

Km 170,5: Hrad Křivoklát

Km 222: Hrad Karlštejn

Km 289,2: Zámek Konopiště

Km 372,7: Zámek Žleby

Km 475,9: Zámek Stránov

Km 560: Rychnov

km 626,2 : Radrennbahn Heidenau

 

 

Der 600er Brevet wird der flachste Brevet dieses Jahres werden. Im Schnitt sind es nur 1246hm / 100km. Damit kommen wir dem PBP – Profil am nächsten. Aber eben nur im Schnitt. Als erstes müssen wir mal wieder über den Erzgebirgskamm. Dafür fahren wir ein Stück das Müglitztal hoch und kommen sofort an unserem ersten Schloss in Weesenstein vorbei.

 

In Schlottwitz biegen wir rechts auf die Märchenwiese ab. Die Auffahrt heißt so, weil oben ein Kinderspielplatz mit lauter Märchenfiguren ist. An diesem biegen wir links ab und fahren weiter über Reinhardtsgrimma an unserem zweiten Schloss vorbei. In Oberfrauendorf geht es links in die Hochwaldstraße. Eine asphaltierte Straße, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Bitte hier im Wald aufpassen, es gibt eine Schranke die meistens geschlossen ist, aber umfahren werden kann. Bald kommen wir aus dem Wald wieder heraus und es geht weiter Richtung Kamm. In Hirschsprung wird es kurz etwas fies, da werden es kurzzeitig deutlich über 10%. Es sollten aber die einzigen Rampen sein. Danach kommen wir nach Altenberg. Eine alte Bergbaustadt. Bereits im 12. Jahrhundert wurde hier Zinn abgebaut. Aber auch Wintersport wird hier betrieben. Neben Ski fahren und einem Biathlonstadion gibt es auch eine Rodelbahn auf der internationale Wettkämpfe ausgetragen werden. In Zinnwald geht es dann nach Böhmen. Noch einmal ein kleiner Anstieg und wir haben den höchsten Punkt der Strecke und Kontrollpunkt 1 bereits erreicht. An der Überführung machen wir ein Foto.

 

Die nun folgende Abfahrt ist etwas zum Entspannen und genießen. Rund 8 km mit 500hm werden auf einer breiten, gut fahrbaren Straße vernichtet. Mit dem Zámek Duchcov erwartet uns dann gleich das erste böhmische Schloss am Fuße des Erzgebirges. Gleichzeitig Fuß des České Středohoří. Nicht weit und es geht wieder hinauf, zum Milešovka. Auch hier gibt es ein altes Schloss. Wir werden auf der Tour nicht nur die hier genannten Schlösser sehen, wer aufmerksam die Gegend beobachtet wird immer wieder kleinere Burgen und Ruinen sehen. In Klapý erreichen wir unseren zweiten Kontrollpunkt, am Fuße des Hrad Házmburk. Von da geht es weiter zur Ohře. Im deutschen besser bekannt als die Eger. Im Fichtelgebirge entsprungen zieht sie durch den Egergraben südlich des Erzgebirges zur Elbe.

 

Der nächste Kontrollpunkt könnte nicht typischer für Böhmen sein. Královský Pivovar Krušovice, die Königliche Brauerei in Krušovice. Seit 1581 wird hier unter anderem Bier für die böhmischen Könige gebraut. Von der Brauerei geht es durch den dichten Wald des Landschaftsschutzpark Křivoklátsko zu einer der Residenzen, Hrad Křivoklát. Es ist eine der bedeutendsten Burgen der böhmischen Könige und ziemlich gut erhalten. Wer möchte, der Schlosshof ist tagsüber geöffnet und kann besichtigt werden. Aber zumindest biegen wir kurz zur Burg ab und „stempeln“ am Kontrollpunkt 4.

 

Ab hier folgen wir der Berounka. Ein Zufluss der Moldau, der den Křivoklátsko zerschneidet. Vor Beroun biegen wir aber links ab um die Stadt zu umfahren und den kleinen Wallfahrtsort Svatý Jan pod Skalou zu besuchen. Völlig unscheinbar ist in dem Tal ein Kloster zwischen riesigen Felsen versteckt. Nur ein paar Kilometer den Fluss bergab erreichen wir gleich danach eines der Highlights der Tour. Die Burg Karlštejn. Sie wurde von Karl IV 1348 gegründet. Er war nicht nur König von Böhmen, sondern auch Kaiser des röhmischen Reichs. In Ihr wurden die Reichsinsignien des Kaisers aufbewahrt. Eine Kopie der Kaiserkrone ist heute noch darin zu besichtigen. Das Original jedoch auf dem Hradčany in Praha. Im Ort machen wir einen Stopp für ein Foto.

 

Wir fahren noch einmal aus dem Berounkatal heraus um es kurz danach wieder zu kreuzen. Wir wollen weiter zur Vltava. Der im deutschen, Moldau genannte, Nationalfluss, auch als Böhmisches Meer bezeichnet. Wunderschön schlängelt sie sich hier in Richtung Praha. Wir berühren sie kurz und fahren weiter zu einem der zahlreichen Staudämme der Moldau. Zwischendrin, bei Kilometer 258 gibt es eine kleine nette Tankstelle mit Imbiss. Leider hat sie nur bis 21:00 Uhr geöffnet. Danach wird es mit Verpflegung etwas dünn. Erst in Benešov bei Kilometer 292 gibt es wieder eine 24 Stunden Tankstelle ( OMV beim Kaufland ). Zuvor halten wir jedoch noch am nächsten Kontrollpunkt, dem Schloss Konopiště an.

 

Nach Benešov wird es leider noch dünner, was 24 Stunden Tankstellen angeht. Erst in Kutná Hora bei Kilometer 395 gibt es ein paar Meter abseits der Strecke eine MOL – 24h Tankstelle. Aber auf dem Weg dahin haben wir natürlich neben unzähligen böhmischen Dörfern auch noch weitere Burgen am Wegesrand. Die nächste ist Český Šternberk. Zur Abwechslung ist diese aber bewohnt. Sie wurde 1241 errichtet und befindet sich seit dem ( mit zwei Unterbrechungen ) im Familienbesitz der Grafen von Sternberg.

 

Aus dem Tal der Sázava geht es ein vorletztes Mal heraus. Nach diesen beiden Hügeln über rund 20km wird es den nächsten rund 100km bis Mladá Boleslav flach. Nur in Kutná Hora geht es zwischendurch einmal 100hm hinauf. Auf dem Weg dahin nehmen wir noch Schloss Žleby mit. Da dies unser östlichster Punkt der Tour ist, gibt es hier einen weiteren Kontrollpunkt.

 

Kutná Hora, eine ehemalige Bergbaustadt die durch reichliche Silbervorkommen zu Reichtum gekommen ist. Entsprechend sind hier reichlich monumentale Gebäude zu finden. Bereits am Stadteingang fahren wir an der Kirche Mariä Himmelfahrt vorbei, wie die Altstadt ein Unesco Weltkulturerbe. Gegenüber ist die Kostnice Sedlec. Auch Knochenkirche oder Ossarium Sedletz genannt. In ihr lagern Skelette von circa 40000 Menschen. Von circa 10000 wurden die Knochen zur Dekoration verwendet. Über historisches Kopfsteinpflaster geht es später durch die Altstadt, vorbei am Jesuitenkolleg zum Dom der heiligen Barbara. Hier müssen wir vielleicht kurz ein paar Meter laufen. Aber dafür können wir den Blick von der Terrasse genießen.

 

Als nächstes fahren wir ins Elbtal. In Kolin queren wir diese und folgen ihr ein paar Kilometer bis Nymburk, von wo aus es nach Benátky nad Jizerou geht. Hier geht es über die Jizera und gleich danach sehen wir das Zamek auf der linken Seite. Wir lassen es aber hier nur links liegen, den es geht weiter Richtung Mladá Boleslov. Hier wurde 1895 das Unternehmen Laurin & Klement gegründet, der Geburtsort der tschechischen Automarke Škoda. Noch heute wird der Großteil hier produziert. Wir fahren allerdings nicht in die Stadt hinein, wobei die Burg und auch das Škodamuseum durchaus interessant wären. Dafür halten wir am Zámek Stránov am Kontrollpunkt 8 an. Ein kleines Märchenschloss, welches auf einer Burg aus dem 15. Jahrhundert aufgebaut wurde.

 

Wir verlassen das Schloss in Richtung Kokořínsko. Ein Landschaftsschutzgebiet mit Sandsteinfelsen, Schluchten, Höhlen und natürlich Burgen, sowie Brauereien. Am Pivovar Lobeč kommen wir gleich am Anfang vorbei. Hier wird seit rund fünfhundert Jahren Bier gebraut. Das Restaurant lädt mit böhmischer Küche zum verweilen ein. Ein wenig weiter sehen wir die Hrad Kokořín. Wobei sie von der Straße aus nur selten durchblitzt. Sie steht auf einem Sandsteinfelsen eingebettet im Wald und ist nur zu Fuß zu erreichen. Im 19. Jahrhundert war von ihr nur noch eine Ruine übrig. 1896 wurde sie von einem Adligen gekauft, welcher sie zwischen 1911 und 1918 wieder aufgebaut hat. Seitdem wird sie von der Familie als Denkmal erhalten.

 

Von hier geht es langsam wieder in Richtung Heimat. Wir verlassen das Kokořínsko in Richtung Děčín. Auf dem Weg dahin steht uns allerdings noch das České Středohoří im Weg. Rund 500 Höhenmeter müssen wir überwinden. In Rychnov bei Kilometer 560 gibt es eine weitere Kontrollstelle an einem Rastplatz. Danach geht es fast nur noch bergab. Zunächst etwas steiler, hinab ins Elbtal nach Děčín. Hier queren wir die Elbe und sehen auf der linken Seite unser letztes Schloss in Tschechien, das Zámek Děčín. Ab hier geht es durch die Sächsische Schweiz auf dem Elberadweg flach zurück bis Heidenau. Ich hoffe, hier kann ein jeder das Panorama auf beiden Seiten genießen. Vorbei an Schrammsteinen und Lilienstein kommen wir nach Königstein. Schon von weitem sehen wir hier die Burg über dem Elbtal thronen. Weiter bergab, nach Rathen, die Bastei mit ihrer berühmten Brücke. 


Tage
Stunden
Minuten
Sekunden
Countdown beendet!
600km Brevet GPX Download
Share by: